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FBF 600 |
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Feldbahn Freunde 600 mm |
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Kohle und Eisen geben den Startschuss zur Entwicklung der Eisenbahn Die Holzschienen verschlissen unter Belastung sehr schnell, anders wie seinerzeit die steinernen Spurrillen. Eisen war standfester, lies sich schmieden. Man konnte die Räder mit Eisen bereifen, dann jedoch ging der Fahrweg schneller wie vorher kaputt. Die Bohlen mit Blechen zu benageln war zu dieser Zeit nicht machbar. Blech ließ sich nur durch schmieden herstellen, Walzblech gab es noch nicht. Eisen ließ sich jedoch gießen, aber auch hier gab es Probleme. Man brauchte große Mengen und das fertige Gussstück war schwer und klobig, wenn es halten sollte, denn das Gusseisen hatte einen Fehler, es wer sehr stoßempfindlich und brach gerne. Der Guss war eine Sache für sich, er war anfangs nicht lunkerfrei. Er war porös und brach leicht. Man versuchte sich sogar an Komplett gegossenen Rahmen. Diese waren schwer und damit in der Größe begrenzt. Man ging zu gegossenen kleinern Schienen über, die einzeln auf Steinen gelagert waren und leichter waren. Die Schienen waren als flache Winkelschienen oder Fischbauchschienen ausgebildet. Die letzteren waren statisch günstiger.
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Nochmals
aus dem Berliner Museum für Verkehr und Technik Interessant ist bei dem vorstehenden Beispiel, dass sich einerseits die Räder auf der Achse seitlich verschieben lassen, durch die Schrägstellung der Achse immer das bestreben haben nach innen zu wandern. Dadurch laufen sie immer an der inneren Spurführung , deren ungenaue Spurweite könne sie aber ausgleichen ohne zu zwängen. Ein Kleines aber wichtiges Detail, die Speichen stehen - wie im Kutschbau üblich - senkrecht zur Schiene auf der Radnarbe. |