FBF 600 

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Feldbahn Freunde 600 mm

Die Fahrzeuge waren handwerklich gefertigte Einzelstücke, sich ähnlich aber nicht gleich. Sie waren auch nicht in großen Stückzahlen vorhanden. Es gab keine genormten Teile jedes Teil, bis zum Nagel hin wurden individuell einzeln hergestellt. Darin lag auch die Begrenzung für eine Verbreitung. Das Wissen war auf wenige Zünfte begrenzt. Bergleute und wahrscheinlich auch Steinmetze nutzten Bahnen. Der Einsatz war in jedem Fall lokal begrenzt und nicht allgemein üblich. Man behalf sich sonst meist mit anderen Transportmitteln. Stämme als Walzen, Schubkarren und Einachskarren waren die Mittel der Wahl. In den Stollen der Bergwerke war die Sachlage anders. Schubkarren und Einachskarren waren nicht gerade optimal. Aufrechtes Gehen und große Wagen erfordern große Querschnitte. Bei Handarbeit geradezu eine Katastrophe. Ein enges Lichtraumprofil hatte ständige Kollisionen mit der Aussteifung zur Folge, mehr Abstand bedeutete weniger Transportleistung. Es ist verständlich, dass die Bergleute nach einer Spurführung suchten. Wem der zündende Gedanke gekommen ist, ist unbekannt. Die Lösung war auf einmal da. Sie lag wahrscheinlich in Luft. Niemand fand sie erwähnenswert, so selbstverständlich tauchten die Bahnen im Bergbau auf. Aber erst einmal blieb es bei der hölzernen Bauform. Man konnte nun den Stollenquerschnitt besser nutzen und weiter und tiefer in den Berg hinein.

Hier einige Beispiele für die Bauarten

Dieses Exemplar befindet sich auch wie das folgende im Museum für Verkehr und Technik in Berlin.

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