FBF 600 

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Feldbahn Freunde 600 mm

 

Ohne Bohlen auf Rundhölzern

Die Herstellung von Bohlen und Balken war früher mühsam und langwierig, den sie mussten per Hand gesägt werden. Es war einfacher Rundhölzer zu verwenden. Die Stämme mussten nur entastet werden und der Durchmesser nicht zu mächtig sein. Die Räder wurden gleichfalls aus Rundhölzern hergestellt. Es waren mehr Walzen mit einer Hohlkehle als Räder die auf den Rundstämmen rollten. Die Spurführung ergab sich aus der Hohlkehle. Die Fahrzeuge hatten das, was man heutzutage als einen Sinuslauf bezeichnet, sie pendelten beim Schieben immer wieder zum kleinen Durchmesser des Rades zurück. Ein Anlaufen an eine Seitliche Spurführung gab es nicht und richtige Spurkränze waren auch nicht vorhanden

Die Bohlenbahnen wie auch die Flachschienen hatten einen Nachteil den auch schon die Spurrillen hatten, Schmutz, Steine, Strassendreck behinderten die Fahrt erheblich.

Die Rundhölzer wie auch später die Fußschienen hatten dieses Problem nicht, sie ragten aus dem Dreck heraus und es bedürfte keiner großen Pflege den Fahrweg frei zu halten.

Schwellen waren unter Bohlen, wenn nur vereinzelt als Spurhalter vorhanden. Der Fahrweg lag auf dem Untergrund auf und übertrug die Lasten direkt in diesen. Bei den Rundhölzern war es meist schon anders. Sie lagen auf Querhölzern auf. Dazwischen lagen Sie  meist hohl und wirkten als Längsträger, aber so richtig hat sich darüber keiner Gedanken gemacht, wenn sich das Holz zu weit durchbog konnte man unterlegen, erst mit den Gussschienen wurde das zum ernsten Thema.

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