FBF 600 

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Feldbahn Freunde 600 mm

 

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Selbst verständlich ginge es auch mit 2-rädrigen Karren. Nur den muss man diesen abstützen oder geneigt abstellen. Damit der Arbeiter nicht ständig den Karren halten muss erhält dieser 2 kleinere Stützräder. Diese tragen nur einen kleineren Teil der Last aber bekommen noch eine zusätzliche Aufgabe. Zwischen diese Räder kommt der Spurnagel und der Karren wird mit diesen Rädern voraus geschoben. Das funktioniert nun wie eine Lenkung. An der Kippstelle wird auf der Seite mit den kleinen Rädern angehoben und dann als 2-rädriger Karren weitergefahren. Wie gesagt die Hauptlast ruht auf den großen Rädern. Bei den meisten Bahnen mit Spurnagel gab es nicht einmal diesen unterschied zwischen kleinen und großen Rädern. Bohlen hatten jedoch einen Fehler, sie waren damals schwer und teuer herzustellen, deshalb dürfte die Länge solcher Bahnen immer begrenzt gewesen sein.

Ohne Spurnägel mit Saumbalken

Der Spurnagel ist ein Verschleißteil, wenn er abbricht oder herausspringt ist man aus der Bahn, den es gibt dann keinen Schutz gegen abgleiten. Nagelt man seitlich einen Balken auf die Fahrbohlen und lässt den Spurnagel weg ist eine neue Bauart entstanden. Hier sind zwei Arten möglich. Die eine Bauart hat den Balken auf dem Bohlenweg nur außen (der ganze Wagen fuhr in der Spurrille), bei der anderen hat der Bohlenweg auf einer Seite keinen seitlichen Balken, die andere Seite hat je einen auf der Innen- und Außenseite des Rades, also Radlenker für nur eine Radspur (also doch eine Spurrille). Der Vorteil: die Fahrzeuge müssen nur ungefähr gleiche Spur haben und werden dennoch gut geführt. Ein Vorteil der Spurbahnen mit seitlicher Spurführung ist, dass auf ihnen normale Straßenfahrzeuge ohne Umbauten fahren. Es ist eine andere Form der antiken Spurrillen. Im Prinzip werden diese Bauarten auch heute noch oft eingesetzt, sind also nicht ausgestorben. Es ist selbstverständlich auch möglich die Balken auf der Innenseite der Bohlen anzubringen, so wie es an Wartungsgruben für Autos gemacht wird. Da jedoch in der Mitte der schiebende Arbeiter lief, waren diesem die Balken im Wege, es wurde deshalb anfangs selten eine Bahn so ausgeführt. Erst mit der Verwendung von Gussschienen wurde dieser Gedanke dann umgesetzt, da die Spurbreite weiter geworden war und nun wieder in der Mitte Platz vorhanden war.  

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