FBF 600 

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Feldbahn Freunde 600 mm

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses hat auch seinen Grund. Wenn man sich die Anfänge der Eisenbahn betrachtet, stellt man fest, diese waren  nach heutiger Definition eigentlich alle Feldbahnen. Und von der Konstruktion der Fahrzeuge bis zu den  Gleisen hin, haben sich einige dieser Bauformen sogar noch bis nach den 2. Weltkrieg gehalten. Ein englischer Besucher aus der Zeit um 1850 auf Zeitreise um 1950 hätte in einem kleinen Feldbahnbetrieb mit Handverschub, Pferd  oder Seilzug kaum was bemerkt, so ähnlich waren sich die Konstruktionen und Verhältnisse. Was nun nicht heißen soll die Konstruktion der Feldbahn seih überholt, vielmehr hatten die Techniker sehr schnell ein Grundkonzept in Konstruktion und Aufbau gefunden welches gut funktionierte. Wobei der Ausdruck schnell nicht ganz stimmt, sie hatten einen Vorlauf von rund 4000 Jahren und als die Techniker dann anfingen Bahnen zu Bauen, ging alles sehr schnell. Es lag sozusagen in der Luft und hinzu kommt, in der Technik erreicht man, wenn der Ansatz stimmt, sehr schnell bei einer Konstruktion  einen Ausformungs- und Wirkungsgrad von 75%, weitere Prozente werden dann jedoch aufwendiger und teurer, je höher die geforderten Prozente.

Der technische Vorlauf in der Antike

Voraussetzung war das Rad und das kannte man in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Die einen benutzten dieses Wissen, die anderen nicht. Vor allem im europäischen und asiatischen Raum wird es seit mehr als 5000 Jahren verwendet. Die anderen verwendeten Rundhölzer als Walzen, was auch so seine Vorteile hat. Sie müssen nur gleich dick, aber nicht rund sein, was die Europäer erst 1875 durch den Mathematiker Reuleaux entdeckten. Der vorsichtige Euklid hatte den Kreis richtig definiert, als Figur mit vom innern gleichen Abstand aller Punkte, alle anderen hatten den Kreis als einzige überall gleich dicke Figur angesehen. Es gab  jedoch noch mehr runde und gleichdicke Figuren, welche erst in der Neuzeit beim Wankelmotor im Kreiskolben Verwendung fanden und vor der Erfindung des Rades in der Walze zur Anwendung kamen. Wenn man einen Baumstamm lange genug unter einer Last hin und her wälzt wird er immer runder aber nicht zum Kreis, er behält Kanten. Er wird also nicht kreisförmig, er wird nur gleich dick. Das gilt auch für Kugelmühlen, was da am Ende herauskommt sind mathematisch besehen keine Kugeln, sondern nur Körper die Überall gleich dick sind, echte Kugeln lassen sich so kaum herstellen.

In Asien und Europa und dem afrikanischen Mittelmehrraum wurde das Rad verwendet, bei schweren Lasten auch die Walze. Das Rad jedoch war von Vorteil, es hatte den kleineren Rollwiederstand, jedoch die höhere Bodenpressung. Folgerichtig findet man die ersten Radfahrzeuge dort, wo es der Untergrund her gab, also auf festem, freien und oft felsigerem Untergrund.

Auf Malta finden sich auf einer mit großen Steinplatten gepflasterten Strasse eine Reihe von in diese eingeschnittene Parallelfurchen. Sie gehen auf die Zeit um 2000 v. Chr. und stammen von Wagen oder auch 

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